Ergebnisse vom 1. Runden Tisch zum Thema Gesundheit in Steilshoop

Auf Einladung von Q8 Steilshoop haben sich am Freitag, den 17.04.2026 Vertreter*innen aus
dem Stadtteil, Lokalpolitik und Bezirksverwaltung zu einem Austausch über die aktuelle
gesundheitliche Versorgungslage in Steilshoop ausgetauscht. Dabei ging es nicht nur über die
unterschiedlichen Perspektiven und Informationen zur aktuellen Situation, sondern auch um
eine Verständigung über die dringendsten Problemlagen sowie etwaige Ideen und
Ressourcen zur Verbesserung der momentanen Lage.

Als aktuell dringliche Probleme wurden folgende benannt:

bestehende fragile Versorgungsstruktur erhalten

  • fehlende (Nutzungs-)Flächen
  • mangelnde Kommunikation mit dem Investor des EKZs zum Umbauprozess
  • unklare Kostenübernahme für Umzüge

weitere Ärzt*innen für den Stadtteil gewinnen

  • fehlende Perspektive bzgl. Flächen, Kosten, Bauprozesse, … (s.o.)

eingeschränkte Mobilität durch die Großbaustelle der U5

  • weite (Um-)Wege durch veränderte Verkehrsführung und Bus-Haltestellen treffen insbesondere mobilitätseingeschränkte Menschen

Für eine konkrete Verbesserung der momentanen Situation, die vom Stadtteil getragen wird
und zudem auch eine mittelfristige Perspektive für die gesundheitliche Versorgung in
Steilshoop bietet, wurde folgender Vorschlag erarbeitet:

Auf einer städtischen Fläche (z. B. am Gustav-Seitz-Weg) werden barrierefrei
zugängliche Container aufgestellt (hier liegt bereits ein konkretes Angebot vor),
die neben mehreren Ärzten auch den Grundstein für ein lokales Gesundheitsversorgungszentrum bieten könnten – z.B. durch Förderprogramme.

Seitens der vertretenen Akteure gibt es zudem schon erste Anstrengungen, verschiedenste Angebote für den Stadtteil zu gewinnen – wie z.B. Gesundheitslotsen,
Sprechstunden des Pflegestützpunktes und gesundheitsförderliche Angebote nach
einer HAG-Standortanalyse.

Zum Mobilitätsthema wird angeregt, neben mehr Sitzgelegenheiten auf den Wegen zu den
Haltestellen, einen Zubringer-/ Shuttle-Bus einzurichten, wie z.B. den sog. Kösterbus i
Barmbek oder die Bergziege in Blankenese, der zu festgelegten Zeiten auf einer Rundtour
bestimmte Haltestellen im Stadtteil anfährt.

Die Beteiligten des Runden Tisches sind daran interessiert, Ressourcen und Ideen zusammen-
zutragen und gemeinsam konkrete Verbesserungen und bestmögliche Lösungen für die
Problemlagen im Stadtteil zu entwickeln und laden die (politischen) Entscheidungsträger zu
einer konstruktiven Zusammenarbeit ein.